Fari-Cup

...seit 27 Jahren auf der Alster zuhause

Einstmals, als Väterchen Frost auch in Norddeutschland hin und wieder das Dezemberwetter bestimmte, zitterte man hier in Rudererkreisen schon im Spätsommer, wenn der Gedanke an die Winterregatta des AAC/NRB aufkam: Angesichts langer Liegezeiten vor dem Start in Ohlsdorf wurden es immer weniger Aktive, die sich für diese Veranstaltung „erwärmen“ konnten. Unser Ruderkamerad Arno Kruse war es, der den zwar oft trüben, aber milderen, nicht selten sogar sonnigen November besser für eine die Saison abschließende Masters- und Breitensportregatta geeignet hielt: 7.500 m ab Ohlsdorf für Vierer und Achter, für Renn- und Gigboote – das war sein Konzept. Dr. Horst Behring und Axel Schindowsky, erfahrene Regattaorganisatoren, waren sofort „Feuer- und Flamme“ und der damalige Vorstand sicherte dem Initiator die volle Unterstützung bei der Realisierung dieses Projekts zu. Der Fari-Cup war beschlossen und fand erstmals im November 1992 statt. Bereits 2001 beim 10. Rennen um die beiden Fari-Cups – ausgelobt als Wanderpokal für die Sieger im 4er und 8er – waren 38 Vierer und 24 Achter am Start.

Am 9. November 2003 starb dann unser Arno Kruse, nicht nur Gründer, sondern auch Chef-Organisator des Fari-Cups, im Alter von nur 59 Jahren. Zu seinem Andenken und ihm zu Ehren wurde der Arno-Kruse-Pokal gestiftet. Er wird alljährlich der Mannschaft überreicht, die die relativ schnellste Zeit errudert hat.

Von 2003 bis 2016 haben Wolfgang „Tarzan“ Denzler und Joachim Beyer die Regatten erfolgreich organisiert und seit 2007 auch international propagiert. Eine stetig wachsende Teilnehmerzahl hatte eine Änderung der Streckenführung für Vierer und die inzwischen hinzugekommenen Sechser zur Folge.
2017 beim 25. Fari-Cup waren 140 Vierer und Sechser sowie 56 Achter am Start. Seitdem sind auch Christian Neumann und sein Team die Organisatoren der mittlerweile wohl größten Langstrecken-Regatta in Europa.
Seit 2018 hat der Fari-Cup eine eigene Homepage. Dort gibt’s weitere Informationen.