Rudern lernen

Jeder kann Rudern lernen!

Du interessierst Dich für das Rudern? Das ist großartig! Nun solltest Du Dir den richtigen Verein suchen, und da bist Du mit dem Besuch unserer Seite auf einem sehr guten Weg. Da wir uns spätestens auf dem Steg oder im Boot ohnehin duzen, fangen wir schon jetzt einfach damit an.

Bist Du zunächst nur neugierig und willst einfach mal probieren, sehr gern. Wir sind total motiviert, Dir zu zeigen, wie schön es ist auf der Alster, inmitten unserer schönen Stadt zu rudern, die Natur zu erleben, das Boot unter sich zu spüren, über das Wasser zu gleiten. Wir kommen schon wieder ins Schwärmen…

Unsere Ausbilder sind ausgebildete Übungsleiter, die, angeleitet von unserem Club-Trainer, nach einem sehr bewährten System Deine Ausbildung in kleineren Gruppen oder auch allein übernehmen. Es geht natürlich um die Ruderbewegung, den Umgang mit dem tollen Bootsmaterial, aber auch um einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten unseres Clubs. Wir möchten, dass Du Dich schnell zurechtfindest, Anschluss an Clubkameraden hast.

Unsere Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei Monate. In der Zeit kannst Du natürlich alle Clubeinrichtungen nutzen, Dich im Kraftraum oder Ergometer (nach Anleitung) austoben und in unserer Clubgastronomie verweilen, lecker essen und nette Mitruderer kennenlernen.

Nach Ende der Ausbildung schlägt der Ausbilder Dich dem Aufnahmeausschuss vor und Deiner Mitgliedschaft in der Fari, dem tollsten Club der Stadt, steht nichts mehr im Wege.

Solltest Du schon, wie viele Studenten, die aus ganz Deutschland zu uns kommen, woanders das Rudern erlernt haben,  kannst Du natürlich gleich beitreten und durchstarten.

Viel Spaß bei Deiner Ausbildung, hab‘ eine gute Zeit! Wir sehen uns.

Grundzüge der Ausbildung

Die Ruderbewegung wird in der Regel im Klein- und Großboot in 15 Schritten vermittelt bzw. erlernt. Wenn Dir das Kleinbootfahren, heißt im Einer oder Zweier, nicht ganz geheuer ist, kannst Du auch direkt im Großboot starten, und den Einer dann irgendwann nachholen ;-). So oder so wollen wir Dich auf das Rudern im Mannschaftsboot vorbereiten. Tolle Erfahrungen garantiert.

Ausbildung im Winter

Grundsätzlich haben wir kein Problem mit kalten Temperaturen. Da für uns aber die Sicherheit an erster Stelle steht, ist das Tragen einer Schwimmweste im Training und in der Ausbildung im Einer und Zweier Pflicht. Darüber hinaus muss ein Motorbootfahrer einsatzbereit sein, und das Motorboot einsatzklar für eine Rettung am Steg liegen.

Wenn es dann doch zu schattig, zu dunkel, oder die Alster zugefroren ist, wird auch die Ruderausbildung in unser Ruderbecken (wir sagen auch „Kasten“) verlegt. Auch auf dem Ruder-Ergometer kann man zunächst Grundsätzliches der Ruderbewegung sehr gut erlernen, außerdem schaukelt es nicht :-).

Anfänger als Steuerleute

Bevor Du als Steuermann eingesetzt wirst bzw. eingesetzt werden willst, musst Du eine Prüfung für Bootsobleute und Steuerleute ablegen. Solche Prüfungen halten wir regelmäßig ab, vor allem im Winterhalbjahr.

Theorie

Auch ein theoretischer Teil gehört bei uns zu einer vernünftigen Ruder-Ausbildung. Hierzu wird bei Bedarf ein kleines Seminar veranstaltet, Dein Ausbilder wird Dich darauf und auf den Veranstaltungstermin hinweisen. Wichtig ist es auch, die Fahrordnung auf der Alster und den Kanälen kennenzulernen, und natürlich unsere Ruderordnung. Dazu kommt Bootskunde, inklusive der Pflege unserer wirklich großartigen Boote.

Wechselkleidung

Rudern ist ein Wassersport, man könnte aber auch nass werden. Duschzeug und Wechselkleidung gehören also immer in die Trainingstasche.

Sicherheit und Fahrordnung

Natürlich ist Schwimmen die entscheidende Voraussetzung um zu rudern. Und auch wer schwimmen kann, muss im Winter in den Kleinbooten eine Schwimmweste tragen. Euer Ausbilder wird Euch dazu informieren.

Ruderer sitzen verkehrt herum, also mit dem Rücken zur Fahrtrichtung. (Damit werden sie hin und wieder mal aufgezogen, macht aber nix). Das heißt, dass man sich gerade in ungesteuerten Booten, also Booten ohne Steuermann, regelmäßig umschauen muss. Die Alster ist vielbefahren, erst recht im Sommer, umsichtiges Verhalten auf dem Wasser ist also Pflicht.

Im Groben ist die Alster für alle Wassersportler in zwei Straßen aufgeteilt. Dein Ausbilder und jedes Clubmitglied wird Dir die Streckenführung zeigen. Grundsätzlich gilt (anders als auf normalen Binnenschifffahrtswegen auch für Segler!) „rechts vor links“.

Sollte es dennoch mal zu einem Unfall kommen, ist es wichtig, die Personalien der Beteiligten aufzunehmen. Wieder am Bootshaus muss ein Unfall- bzw. Havariebericht erstellt werden. Es ist durchaus angebracht, Uhren und Schmuck an Land zu lassen, für den Fall einer Kenterung.

Grundsätzlich solltet Ihr, bevor Ihr aufs Wasser geht, die Wetterlage tatsächlich einmal checken. Abgesehen davon, dass Hagel kein großer Spaß auf dem Wasser ist, sind zum Beispiel Gewitter sehr gefährlich. Wenn eines aufzieht, ist das Rudern rechtzeitig einzustellen und Ihr müsst umgehend anlegen. Und nicht nur bei Gewitter ist das Rudern aus Sicherheitsgründen untersagt, sondern natürlich auch bei Nebel und Eisgang.