Clubhaus

30.04.2012 - RBL-Achter der FARI in Lübeck

von Hans Heydenreich


von links: Stfr. Pauline Burkhardt, Hans Heydenreich, Holger Schlünzen, Niklas Ziegler, Fryderyk Czajkowski, Jan Widderich, Martin Blüthmann, Fred Brückner, Lennart Dörwald

Am  vergangenen  Wochenende zeigte  die  RBL-Mannschaft  des  Ruder-Clubs Favorite Hammonia auf der DRV-Regatta in Lübeck eine gute Leistung. Auf der 1.000 Meter Strecke belegte das in der RBL-Saison 2012 unter dem Namen " Dole Achter Hamburg “ startende Flaggschiff der FARI in einem 4-Boote-Feld hinter Lübeck den 2. Platz.

Lübeck, 29. April 2012

Bei der alljährlichen Ruderregatta in der Marzipanstadt Lübeck am vergangenen Wochenende ging vom Ruder-Club Favorite Hammonia unter anderem auch das Ruder Bundesliga Team um Kapitän Holger Schlünzen an den Start. Nach dem erfolgreichen Abschneiden auf der internationalen Langstrecken-Regatta in London, dem legendären " Head of the River Race ", sollte diese Regatta genutzt werden, um auf einer kürzeren Strecke das aktuelle Leistungsniveau im unmittelbaren Vergleich mit anderen RBL-Mannschaften zu ermitteln.

Leider meldete " Der Hamburger und Germania Ruder Club " krankheitsbedingt am Sonntag ab, sodass ein direkter Vergleich mit einem Erst-Ligaboot noch auf sich warten lässt. Trotzdem blieb ein spannendes 4-Boote-Feld bestehen, indem der FARI-Achter aus Hamburg unter anderem gegen starke Lübecker Zweit-Ligisten an den Start gehen konnte. In diesem Rennen setzten sich die Hamburger zunächst durch einen sehr guten Start und eine gut geschobene hohe Schlagzahl in Führung. Ab der Streckenhälfte kamen jedoch die physisch überlegenen Lübecker deutlich auf. Trotz Zwischenspurt und weiterhin sauberer Wasserarbeit konnte der Hamburger Achter den Lokalmatadoren kaum mehr etwas entgegensetzen und so gewannen die Lübecker im Ziel mit etwa einer Länge Führung.

Auch wenn es an diesem Tag nur für einen zweiten Platz reichte, zeigten sich die Sportler der FARI im Großen und Ganzen zufrieden. Ich glaube für uns ist es gut zu wissen, dass wir nicht immer die Top-Besetzung aus unserem Kader brauchen um gute Rennen zu fahren. Auch wenn der Eine oder Andere aus der vermeintlichen Stammmannschaft mal bei einem Wettkampftag fehlen mag - das Gesamtniveau der Mannschaft ist inzwischen so stabil, dass wir kaum darunter leiden werden. Und außerdem: " 350 Meter waren wir doch vorne “ – fasst Fryderyk Czajkowski seine Eindrücke des Tages mit einem deutlichen Augenzwinkern zusammen.