Clubhaus

24.06.2012 - RBL Rüdersdorf 16.06.2012

von Niklas Ziegler



Lennart Dörwald, Martin Blüthmann, Fryderyk Czajkowski, Moritz Manderscheid, Holger Schlünzen, Jan Eike Widderich, Hans Heydenreich, Niklas Ziegler, Jonas Heimbach, Moritz Hesselmann, Stm . Pauline Burkhardt,




Lennart Dörwald, Niklas Ziegler, Holger Schlünzen,  Fryderyk "Freddel" Czajkowski, Moritz Manderscheid, Moritz Hesselmann, Hans Heydenreich, Pauline Burkardt, Jonas Heimbach



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Ergebnis Rüdersdorf


Der Dole Achter Hamburg rudert beim Saisonauftakt in Rüdersdorf durch eine technisch sehr anspruchsvolle Leistung zum bis dato besten Resultat in der 1. Ruder-Bundesliga

Die Winterpause hatte einige Veränderungen mit sich gebracht für den Achter des RC Favorite Hammonia. Zum einen konnte mit der Weltmarke Dole ein Sponsor gewonnen werden, der mit großem Enthusiasmus hinter der Mannschaft steht. Außerdem konnte sich die Mannschaft auch punktuell verstärken und geht dieses Jahr mit einem neuen Schlagmann an den Start. Zum anderen musste auch ein schwerer Verlust kompensiert werden, da Trainer Kai von Warburg die Mannschaft seit dem Winter nicht weiter unterstützen kann. Für die leichteste Crew der Liga ist dies besonders schwerwiegend, da man den meisten Ligakonkurrenten gemessen an der reinen Wattleistung im Boot unterlegen ist und nur mit exzellenter Technik bestehen kann. Somit sollte das erste Aufeinandertreffen der besten deutschen Achter endlich Klarheit darüber bringen, wo die Crew um Captain Holger Schlünzen steht.

Im Zeitfahren warteten mit den Achtern aus Rauxel, München und Hannover gleich drei Teams, die als direkte Konkurrenten um einen guten Platz im Mittelfeld einzustufen sind. Als die Ampel dann auf Grün sprang, kam das Team aus Hamburg etwas verhalten vom Start weg und lag bei Streckenhälfte deutlich hinter Rauxel auf Platz zwei. Doch dann passierte etwas, das der Dole Achter aus den ersten beiden Liga-Jahren nicht kannte: das Boot kam auf der zweiten Streckenhälfte richtig ins Fliegen und der Abstand auf die Männer aus Rauxel konnte immer weiter verkürzt werden. Auch wenn im Ziel noch 2/10 Sekunden fehlten, brachte das Wissen, auch in der zweiten Hälfte angreifen zu können, nochmals einen deutlichen Schub in Puncto Selbstbewusstsein.

Die Setzung des Achtelfinales brachte mit dem Drittplatzierten des Vorjahres, dem Sprintteam Mühlheim, sowie dem amtierenden Deutschen Meister aus Krefeld eine echte „Todesgruppe“. Dem Wettkampfreglement entsprechend mussten in diesem Rennen zwei von drei Gegnern geschlagen werden, um sich für die Finalläufe um die Plätze 1-8 zu qualifizieren. Mit großem Respekt ging der Dole Achter an den Start – vielleicht zu großem, denn am Ende musste man sich auch den Aufsteigern aus Hameln geschlagen geben und belegte nur den vierten Platz.

Trotz des Dämpfers war man sich der eigenen Stärken bewusst und sammelte nochmals alle Konzentration für das Viertelfinale, in dem mit dem Hamburger und Germania RC und dem physisch sehr starken Boot aus Berlin, zwei echte Kracher warteten. Alle Boote kamen gut vom Start weg und lagen bei Streckenhälfte fast gleichauf, doch plötzlich war das Gefühl wieder da, der Dole Achter kam „ins Fliegen“, konnte sich Schlag für Schlag von den Germanen absetzen und überquerte in einem Wimpernschlagfinale mit 1/10 Vorsprung vor dem BRC Berlin als Erster die Ziellinie. Somit stand man in den Finals um Platz 9-12 und konnte nebenbei den ersten Derbysieg der Saison für sich reklamieren.

Die Rennpause vor den Finals am Abend wurde genutzt um den anderen Teams etwas Gutes zu tun: der Sponsor Dole war mit einem Promotion Team und kistenweise leckerer Bananen nach Rüdersdorf gekommen. Also schnappten sich die Jungs des Dole Achters die Bananenkörbe und verteilten die Südfrüchte an die zahlreichen Zuschauer und Sportler an der Strecke. Neben Sympathiepunkten für Dole und seinen Achter brachte dies auch das ein oder andere Kompliment, gerade von den weiblichen Fans, für die ansprechenden Outfits der Hamburger Jungs die neben dem Logo des RC Favorite Hammonia auch die Dole-Sonne auf der Brust tragen. Schell etablierte sich dann auch der mit einem Augenzwinkern ausgesprochene Ruf: „Go Bananas!“ an der Regattastrecke.

Mit Bananen gestärkt und frischen Leuten im Mittelschiff, Jan Widderich und Martin Blüthmann ersetzten Niklas Ziegler und Jonas Heimbach, ging es dann in die Finals. Hier spielte die Crew des Dole Achters nochmals alle ihre Stärken aus und zeigte, dass man auch im vierten und fünften Rennen des Tages technisch sauber rudern und so mit jedem Schlag effektiv Vortrieb erzeugen kann. Zunächst wurde die Mannschaft aus Hameln, gegen die man im Achtelfinale noch das Nachsehen hatte, mit einer halben Bootslänge distanziert und anschließend der Baden-Achter aus Karlsruhe im Finale um Platz neun deutlich geschlagen. Somit stand am Ende des Tages für das Team des RC Favorite Hammonia die beste Platzierung der Ligazugehörigkeit und die Erkenntnis, dass mit Bananen-Power und technischer Finesse noch viel zu gewinnen ist in dieser Saison.

Mit Uli Britting hatte sich übrigens auch ein seltendämlicher Hund an die Strecke getraut, um den FARI-Achter und seinen Heimatverein, den BRC, anzufeuern. Wer unsere Vorbereitung auf den nächsten Renntag verfolgen möchte sollte auf der  Facebook-Seite des Dole Achter Hamburg vorbeischauen – wir freuen uns über Unterstützer.

Euer Dole Achter Hamburg