Clubhaus

10.04.2014 - Leipziger Langstreckenüberprüfung, 5.-6.4.2014

von Jasper Korth

Mit dem ersten Wettkampf auf dem Wasser in diesem Jahr ging es für Teile unserer Trainingsgruppe zur diesjährigen DRV Langstrecken-Überprüfung nach Leipzig. Von unserem Club gingen folgende Sportler an den Start. Im Senioren-Bereich starten Malte Großmann mit seinem Partner vom RV Wandsbek Michael Trebbow im 2-, sowie im Junioren-Bereich Lennart Schießwohl und Jasper Korth ebenfalls im 2- sowie Theo Thun im 1x.

Für uns Junioren war es die erste Regatta auf der wir die komplette deutsche  Nationalmannschaft wie den Deutschland Achter sowie Marcel Hacker trafen, für die diese Leistungsüberprüfung verbindlich war.
 
Zur Vorbereitung auf das 6.000 m Rennen am Sonntag schickte uns unser Trainer Michael Spoercke und Betreuer Cornelius Grajecki am Vortag nochmal auf das  Wasser, um sich mit der Strecke vertraut zu machen. Schließlich wollten wir uns keine Steuerfehler vor solchem Publikum erlauben.
 
Am Sonntagmorgen kam dann langsam aber sicher die Aufregung. 6000 m sind schon noch eine andere Härte, wie jeder weiß. Fünfzig Minuten vor unserm Start legten wir ab.



Beim Hochfahren kam Theo Thun uns entgegen gefahren, der eine halbe Stunde vor uns gestartet war. Auf 2/3 der Strecke konnte er sich unter die ersten 15 Boote von 68 Startern vorarbeiten, was eine sehr gute Leistung war, doch leider verließen ihn dann die Kräfte und musste Federn lassen. Trotzdem war es für ihn eine gute Erfahrung nach der Langstrecke in Mölln 2013.  Am Ende erreichte er komplett ausbelastet das Ziel und belegte den Platz 41.
(Anmerkung J.B. Theo ist noch JM B, daher doch gute Leistung)

Um 14:58 hieß es für unser Boot mit der Nummer 309:
" Ruder-Club Favorite Hammonia Hamburg "  5,4,3,2,1 Start…
und die Anschieber-Schläge konnten wir voll treffen. Neben der Strecke fuhr Michael Spoerke mit seinem Fahrrad und stoppte die Durchlaufzeiten mit. "2 Sekunden zu langsam!" kam vom Ufer gerufen und wir legten noch eine Schippe drauf. Irgendwann nach 3,5 Kilometern hörten wir ihn kaum noch. Alles wurde taub, die Beine brannten vor Lactat und es waren nur noch 500 Meter und dann hörten wir nur noch "Endspurt!!!".

Mit einer Zeit von 22 Minuten und 39 Sekunden landeten wir auf dem 13. Platz von 25 Gegnern. Lennart und ich waren zufrieden, der Trainer Michael allerdings hatte noch Punkte an den wir weiter konsequent arbeiten müssen, um sich weiter zu verbessern.Trotzdem war auch er über die positive Platzierung überrascht.

Abschließend können wir als Sportler sagen das diese Langstrecken-Überprüfung eine gute Erfahrung für uns war, um uns auf kommende Wettkämpfe vorzubereiten.

Unser Trainingskamerad Malte konnte mit seinem Partner Michael auf der gleichen Strecke Platz 17 vom 27 Boote-Feld in einer Zeit von 21:49 erreichen.