Leistungssport

...bedeutet kontinuierlich hartes Training mit dem Ziel:

Leistungssteigerung. Teilnahme an Regatten. Sieg.



     
Einstieg als Kinderruderer: 8 -12 Jahre

Typischerweise fängt man das Rudern schon im Alter von acht Jahren an. Zunächst wird die Technik erlernt, spielerisch. Die Beherrschung des Skiffs ist das Ziel.

Dann werden die ersten Regatta-Erfahrungen bei Wasserfesten gewonnen: Slalom-Rennen, die ersten 500-m-Rennen, manchmal auch Langstrecken- Rennen.

Höhepunkte der Regatta-Saison sind die JuM-Regatten in Hamburg und im Umland: Lübeck, Otterndorf, Bremen - und dann, je nach Altersgruppe, der Landesentscheid, für die Landessieger dann auch der Bundes-Entscheid.

Viele Jungfavoriten konnten sich hier in den letzten Jahren in die Siegerlisten eintragen und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Ruderkarriere legen.

 
Die Grenzen erfahren: Junioren (13 - 19 Jahre)

Junioren-Regatten heißt: erste Grenzen erfahren. Die Streckenlänge bei den jüngeren (B-)Junioren beträgt 1500 m. Das ist vergleichbar mit einem 400-m-Lauf, heißt erstmalig Hineinfahren in das "schwarze Loch".

Ein intensives mehrmaliges wöchentliches Training bereitet darauf vor. Im Winter: Laufen, Krafttraining, rudern, rudern rudern... Viele Kilometer führen zum Ziel.

Wie bei den B-Senioren heißt es auch für die B-Junioren erst einmal: viel Arbeit ohne echtes Ziel, Kraft + Kondition sammeln, "Hubraum vergrößern".

Erst den älteren (A-)Junioren winken dann die ersten internationalen Prüfungen. Dies beginnt mit dem Langstreckentest im Frühjahr, der Qualifizierung für die Großboote.

Dann heißt es, sich auf den DRV-Prüfungsregatten zu bewähren, einen Platz im Kader zu finden und zu behaupten.

Höhepunkt der Saison sind die Junioren-Meisterschaften. Wer dort gewinnt, hat meist das Ticket für die Junioren-WM in der Tasche.
   

Senioren = Leistungsrudern in der Männerklasse

In der Männerklasse heißt es eigentlich nur "Top" oder "Flop":

Die Trainings-Intensität steigt auf zehn bis zwölf  Einheiten pro Woche. Laufen, viel rudern, lange Trainingslager.

Schon früh in der Saison entscheidet sich auch hier bei den DRV- Langstrecken-Tests und bei der Deutschen Kleinboot-Meisterschaft im Einer oder Zweier ohne, wer einen Platz im Nationalkader finden kann.

Diese Auserwählten fahren dann zu den drei World-Cup-Regatten, sind vielleicht beim World-Cup-Finale in Luzern dabei, können sich für Europa- oder Weltmeisterschaften und alle vier Jahre für Olympia qualifizieren.

Mark Schreyer, Max Schramm und Daniel Makowski - diese Namen stehen für Favoriten, die diesen Sprung in den letzten Jahren geschafft haben und am Ende sogar U23-WM-Titel gewinnen konnten.

Für alle anderen geht es dann nur noch "über die Dörfer": Lübeck, Bremen, vielleicht nach Duisburg oder Ratzeburg.

Aber es gibt auch ein wertvolles Trostpflaster: Seit einigen Jahren sind bei den Deutschen Großboot-Meisterschaften nur noch Vereins-Mannschaften zugelassen. Und hier konnten Favoriten 2007 sowohl im Lgw.-Vierer ohne als auch im Doppelvierer gewinnen.

Und auch bei den Norddeutschen fahren Favoriten seit Jahren vorne mit...


Lebenslang Leistung zeigen: Masters-Rudern als 30-, 40-, 50-Jähriger

"Tarzan" - ist geradezu ein Synonym für Masters-Rudern!

Wer hat über Jahrzehnte vergleichsweise so erfolgreich gerudert wie Wolfgang "Tarzan" Denzler und damit eine nicht abreißende Reihe von 30-, 40- und 50-jährigen Favoriten animiert, es ihm gleich zu tun?

28 Mal wurde er Masters-Weltmeister, mit 41 Jahren gewann er die ersten Titel, mit 70 Jahren den letzten.

Selbstverständlich saß er auch noch 2007  mit im Boot, wenn die von Favoriten in den 90er Jahren ins Leben gerufene "Hummelregatta" oder der FARI-Cup Masters-Ruderer aus ganz Europa nach Hamburg rufen. Ab 2011 läßt Tarzan es etwas ruhiger angehen, d.h., er rudert nach wie vor, aber er fährt keine Rennen mehr.

Der Schwerpunkt bei der Masters-Ruderei sind die Kondition und Ausdauer erfordernden Langstrecken-Regatten von Bergedorf bis Berlin.

Die 1000-m-Rennen, mit dem Höhepunkt bei den "FISA-Masters", bilden das i-Tüpfelchen und sind drei bis vier Mal wöchentlich trainierenden Mannschaften vorbehalten. 


Ruder-Bundesliga Fari-Team

Eine menschlich und ruderisch inspirierende, lustige Mischung aus ehemaligen Leistungsruderern und frischen Jungs hat im Winter 2009 erstmalig begonnen, sich in der Ruder-Bundesliga zu beweisen.











































1. Reihe v.r.: Cornelius Grajecki, Moritz Manderscheid, Anja Lange, Helge Heyken, Lenny Dörwald
2. Reihe v.r.: Holger Schlünzen, Moritz Radtke, Moritz Bauer, Leo Lohmeyer, Lars Kleinhaus, Martin Blüthmann
3. Reihe v.r.: Jan Widderich, Otto-Maximilian Jandl, Sepp Schäfer, Niklas Ziegler
4. Reihe v.r.: Marco Rudolph, Sönke Osmann, Frank Richter